Beitragsbild - Tipps für ein nachhaltig leben

Nachhaltig leben – diese Tipps lassen sich sofort umsetzen

Abbildung 1: Die Erhaltung des Planeten Erde ist eine wichtige Aufgabe, damit auch künftige Generationen hier leben können. Jeder ist dabei gefordert, seinen Beitrag dazu zu leisten.

Bei vielen Menschen reift die Erkenntnis, dass der heutige Lebensstil die Umwelt zerstört. Es gibt nur diese eine Umwelt. Dennoch erschüttern immer wieder Lebensmittelskandale, der schrumpfende Regenwald, die Ausbreitung der Wüsten, die Klimaveränderungen oder Umweltkatastrophen, wie beispielsweise das Unglück von Fukushima, die Welt. Viele Unternehmen haben sich das Thema Nachhaltigkeit bereits auf die Fahnen geschrieben. Bei Politikern steht es ebenfalls auf der Agenda. Nachhaltigkeit betrifft alle. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Was kann jeder Einzelne in seinem Alltag für mehr Nachhaltigkeit tun?

Ökostrom als Alternative

Die Energiewende ist im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für eine umweltverträgliche, wirtschaftlich erfolgreiche und sichere Zukunft. In Deutschland werden mittlerweile circa 40 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Fossile und nukleare Brennstoffe sollen nach und nach ersetzt werden. Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist es, Treiber für Energieeffizienz und die Modernisierung der Strom- und Wärmeversorgung zu sein.

Jeder Einzelne kann schon jetzt dazu beitragen, diese Maßnahmen zu unterstützen, die das Bundesumweltministerium auf den Weg bringt. Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter geht ganz einfach, über das Internet ist das in zehn Minuten erledigt. Dabei sind klare und flexible Vertragsbedingungen besonders wichtig. Wer dann noch zusätzlich seinen Energieverbrauch reduziert, schont die Umwelt noch nachhaltiger und spart auch noch dabei. Beim Energiesparen helfen beispielsweise moderne Elektrokamine, die für behagliche und saubere Wärme sorgen.

Weitere Energiespartipps für die Heizperiode lauten so:

  • Das Wohnzimmer muss nicht 24 Grad warm sein. Bei einer Reduzierung der Temperatur auf 20 Grad lassen sich fast 25 Prozent Energie einsparen.
  • Stoßlüften, dreimal am Tag für 15 Minuten, ist besser, als das Fenster stundenlang in Kippstellung zu lassen.

Minimalismus – weniger Konsum

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Minimalismus ist ein neuer Trend, der mit diesen Schlagworten einhergeht: „weniger ist mehr“, Abkehr vom Massenkonsum, Vermeidung von Plastikmüll. Es ist die bewusste Einschränkung auf das Nötigste. Im Rahmen dieser Bewegung gehen immer mehr Menschen dazu über, ihre Wohnungen zu entrümpeln, den Kleiderschrank auszumisten und sich von Ballast zu befreien. Dabei stellt sich vor allem die Frage: Was ist wirklich wichtig im Leben?

Die Frage lässt sich nicht nur auf Sachen anwenden, sondern auch auf Beziehungen und Aktivitäten. Das bedeutet, sich von toxischen Beziehungen, unnützen Gegenständen und sinnlosen Freizeitaktivitäten frei zu machen. Damit entsteht Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

reparieren - nicht wegwerfen
Abbildung 2: Ein weiteres Merkmal der Wegwerfgesellschaft: Geht etwas kaputt, landet es auf dem Müll. Reparaturen sind zeitaufwendig und oft teuer. Dennoch ist es wesentlich nachhaltiger gelegentlich selbst zum Werkzeug zu greifen und Dinge zu reparieren, als sie gleich auf den Müll zu werfen.

Bei jedem Einkauf haben die Verbraucher die Wahl. Sie entscheiden, was für eine Welt sie mit ihrem Geld unterstützen. Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit sind beispielsweise auch faire Arbeitsbedingungen, regionale Wertschöpfung und Bioqualität wichtig. Wohnungsdeko oder Kleidung muss auch nicht immer neu sein, Second Hand ist ebenfalls sehr nachhaltig.

Zum nachhaltigem Konsum gehört auch, auf Einwegverpackungen zu verzichten. Vielerorts gibt es sogenannte Unverpackt-Läden, in denen alles ohne Verpackung angeboten wird. Die Verbraucher bringen ihre Gefäße und Taschen von zu Hause mit. Aber auch wo es diese Läden noch nicht gibt, kann jeder dazu beitragen, die Plastikmüllflut zu verringern. Nicht jedes Stück Gemüse oder Obst muss in eine eigene Plastiktüte. Für die Einkäufe gibt es schicke, immer wieder verwendbare Stofftaschen oder Rucksäcke. Verpackungsfrei(er) zu leben, reduziert die Müllflut und entlastet nachhaltig die Umwelt.

Nachhaltiger Essen

Es ist kaum zu glauben, aber der größte Hebel für eine bessere Welt und ein nachhaltigeres Leben ist das, was täglich auf den Tisch kommt. Der größte Verursacher von Treibhausgasen ist die Massentierhaltung, so das Ergebnis vieler Studien. Auf dem Planet Erde lebten noch nie so viele Menschen wie heute. Noch nie wurde so viel Fleisch gegessen. Heute sind bereits mehr als 30 Prozent der Erdoberfläche zur Tierhaltung notwendig, um den gesamten Fleischbedarf zu decken. Unglaubliche 60 Milliarden Nutztiere werden pro Jahr geschlachtet.

Den Fleischkonsum zu reduzieren, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Das bedeutet nicht, dass jetzt alle vegan leben müssen. Aber jeder kann etwas Gutes tun, wenn er ab und zu auf tierische Produkte verzichtet. Es ist nicht nur nachhaltiger, weniger Fleisch zu konsumieren, sondern auch gesünder. Das Wohlbefinden steigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder verschiedene Krebsleiden sinkt.

Bambus als Alternative
Abbildung 3: Bambus ist ein vielseitiger, schnell wachsender und nachhaltiger Rohstoff. Beim Anbau sind keine Pestizide oder Düngemittel notwendig, weil die Pflanze so widerstandsfähig ist. Bambus eignet sich für die Herstellung vieler Produkte, wie beispielsweise Möbel, Zahnbürsten, Bodenbeläge. Teilweise kann er Kunststoffe, die aus Mineralöl hergestellt werden, ohne Weiteres ersetzen.

Regional ist nachhaltiger

Im Supermarkt einzukaufen, birgt stets die Gefahr, Produkte zu kaufen, deren Herstellung sich über den gesamten Globus erstreckt. So stammen beispielsweise die Bananen aus Mittelamerika. Das gilt noch mehr für verarbeitete Lebensmittel, deren Verarbeitungsschritte über verschiedene Länder verteilt sind. Nordseekrabben werden zum Schälen beispielsweise nach Nordafrika transportiert und dann wieder zurück, um sie am Ende als regionales Produkt zu verkaufen. Aus ökologischer Sicht ist das wenig sinnvoll.

Auch die Zutatenliste bei verarbeiteten Lebensmitteln liest sich manchmal wie die Einkaufsliste eines Chemikers. Wer die Möglichkeit hat, sollte direkt beim Biobauern aus der Region einkaufen. So lässt sich sicherstellen, dass die Produkte wirklich regional sind und nicht schon eine lange Reise hinter sich haben. Außerdem sind die Produkte und die Inhaltsstoffe aus dem Gemüsegarten und nicht aus dem Chemielabor.

Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, baut im Sommer die Tomaten oder den Salat selbst an. Das geht auch auf der Fensterbank oder dem Balkon, wenn kein Garten vorhanden ist. Die Urban Gardening Bewegung ist vielerorts anzutreffen. Nachhaltig essen, bedeutet simpel zu essen. Es bedeutet Lebensmittel zu konsumieren, die aus der Region kommen und unverarbeitet sind.

Bildnachweise

Abbildung 1: Pixabay © annca (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: Pixabay © TiBine (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: Pixabay © 3D_Maennchen (CC0 Public Domain)

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