Über Nachhaltigkeit informieren

Immer auf dem neuesten Stand: Wie ich mich im Alltag über Trends und Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit informiere

Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Doch wenn man wie ich aktiv Aufklärungsarbeit leistet und bewusst konsumieren möchte, ist es auch wichtig, sich im Alltag immer wieder über das Thema zu informieren: Was sind aktuelle Trends und Entwicklungen? Und wie kann ich versuchen, zukünftig noch nachhaltiger zu leben? Hier zeige ich euch, wie ich in punkto Nachhaltigkeit auf dem neuesten Stand bleibe und wo auch ihr mehr über das Thema erfahren könnt.

1. Messen zum Thema Nachhaltigkeit

Immer nur vor dem PC zu sitzen und Nachhaltigkeitsrecherche zu betreiben, ist nicht jedermanns Sache. Wenn du dir wie ich persönliche Kontakte wünschst, bieten sich Messebesuche an. Bei diesen Messen habe ich in den letzten Jahren vorbeigeschaut und versucht, aktuelle Trends und Infos rund um Entwicklungen und Ideen zu sammeln:

  • Fair Friends

Bei der größten Nachhaltigkeitsmesse Deutschlands geht es darum, die Vielfalt des Fairen Handelns aufzuzeigen. Sie findet dieses Jahr wieder vom 5. bis 8. September in Dortmund statt und bündelt viele Informationen über Nachhaltigkeit an einem Ort. Besonders cool finde ich hier die Mitmach-Aktionen und Workshops, weil man hier selbst kreativ werden kann. Man lernt neues zum Thema Zero Waste, Slow Food und wie man nachhaltig basteln kann.

 

  • Green World Tour

Auch diese Messe ist sehr interaktiv gestaltet und befasst sich mit Nachhaltigkeit bei Lifestyle & Konsum, Mobilität & Logistik, Bauen & Sanieren, Geldanlagen & Versicherungen, Studium & Karriere sowie Gewerbe & Wissenschaft. Nachdem ich letztes Jahr schon viel darüber gelernt habe, wie ich nachhaltiges Handeln noch besser in meinem Alltag umsetzen kann, freue ich mich, im September auch wieder in Berlin vorbeizuschauen.

 

  • Rohvolution

Erst vor Kurzem habe ich angefangen, mich mit dem noch relativ neuen Thema vegane Rohkost auseinanderzusetzen. Da ich hier sicherlich noch einiges lernen kann, bin ich schon sehr gespannt auf die Rohvolution-Messe, die am 28. und 29. September in Speyer stattfindet.

2. Medien zum Thema Nachhaltigkeit

Um mich über aktuelle Trends zu informieren, lese ich auch immer wieder Magazine zum Thema Nachhaltigkeit. Am besten gefallen mir die Formate:

  • „Sinn Magazin“
  • „Enorm“
  • und „Zeo2“.

Auch vor dem TV lässt sich einiges über Nachhaltigkeit lernen. Hinter Fernsehsendungen steckt schließlich eine Menge Recherche, die für uns als Konsumenten optimal aufbereitet wird. Spannend finde ich die Sendungen:

  • „Der Phoenix-Effekt – Aus Alt wird Neu“ bei n-tv
  • und „Grüne Welle“ bei Motorvison.tv.

Abgesehen von diesen Medien und Messen gibt es noch einige weitere Informationsquellen, die mit aktuellem Wissen, Tipps und vielen wertvollen Anregungen aufwarten können. Die folgenden Punkte meiner Liste kann ich dir empfehlen, wenn du dich gerne vielseitig in das Thema einlesen und über Fakten, Geschehnisse und Ideen informiert bleiben möchtest:

3. Das Lexikon der Nachhaltigkeit

Das „Lexikon der Nachhaltigkeit“ kann durchaus als Online-Standardwerk für Einsteiger und Fortgeschrittene bezeichnet werden. Die Aachener Stiftung Kathy Beys, die seit 2017 gezielt Projekte rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit fördert, hat dieses Lexikon ins Leben gerufen und bietet Besuchern eine sehr breite Palette an Informationen.

Im Lexikon findest du zahlreiche Kategorien und kannst dich folglich über das informieren, was dir gerade auf der Seele brennt. Damit das klappt, ist die Seite sehr übersichtlich gestaltet und bietet dir von Politik über Wirtschaft bis hin zum eigenen Lebensstil einzelne Kategorien zum Durchforsten und Querlesen.

4. Der Nachhaltige Warenkorb

Und wieder zurück ins Internet geht es mit dem „Nachhaltigen Warenkorb“. Hierbei handelt es sich um ein Informationsprojekt für Verbraucher, die gerne nachhaltiger leben möchten und sich Inspiration sowie Hilfestellung wünschen. Existent ist der Nachhaltige Warenkorb schon seit 2002, verantwortlich für die Inhalte ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung, den es seit 2001 gibt.

Auf der Website des Warenkorbs findest du unterschiedliche Themenbereiche wie Mode, Reisen, Ernährung, Renovieren und sogar Sparen. Daher empfiehlt sich ein Besuch der Seite vor allem dann, wenn du gerne mehr tun willst und wissen möchtest, welche Felder Möglichkeiten bieten.

5. Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit

Was wird bereits im Thema Nachhaltigkeit getan und welche innovativen Projekte rund um das Thema gibt es? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit, die schon seit 2012 stattfinden. Allein die Entwicklung dieses Events beweist, wie sehr das Thema im Zentrum der Gesellschaft angekommen ist: 2012 wurden etwas mehr als 270 Aktionen in Deutschland gezählt, 2019 waren es ganze 3.206!

Informationen über nachhaltige Projekte des vergangenen Jahres findest du unter tatenfuermorgen.de. Ganz besonders toll ist es natürlich, wenn du dich nicht nur informierst, sondern auch inspirieren lässt und etwas Eigenes auf die Beine stellst. Gerade im öffentlichen und kommunalen Bereich gibt es rund um Nachhaltigkeit noch sehr viel zu tun, weshalb jede Stimme der Sache guttut. Wenn du also beispielsweise bereits ein Profi in Sachen Umweltbewusstsein bist, könntest du diese Skills anderen Menschen nahebringen. Nachhaltiges Leben lässt sich ganz einfach praktizieren und auch weitertragen, weshalb wir hier 11 einfache Tipps gesammelt haben, welche das Bewusstsein für die Umwelt steigern. So wird es auch für Einsteiger einfach, nachhaltig zu leben.

6. Soziale Medien

Über Social Media wird heutzutage viel gemeckert. Verständlich, denn Formate wie Instagram oder Facebook können das Selbstbild vieler Menschen negativ beeinflussen und die realistische Sicht auf das Leben erschweren. Vergessen wird dabei allerdings oft, dass jeder selbst bestimmen kann, welche Inhalte ihm oder ihr vorrangig angezeigt werden. Soziale Netzwerke nämlich lernen dazu und schlagen Beiträge vor, die gut zum eigenen Interessensgebiet passen.

Daher lohnt es sich, vor allem Instagram nicht vom Smartphone zu werfen, sondern eine nachhaltige Filterblase zu gestalten. Es gibt einige Influencer, die sich mit mehr als Konsum und Glamour beschäftigen, sondern vielmehr als „Sinnfluencer“ verstehen und ihren Followern wertvolle Informationen, Anleitungen und Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit geben. Hashtags wie #zerowaste, #nachhaltigkeit oder auch #noplastic bringen dich genau diesen Menschen etwas näher.

Letztendlich zählen selbstverständlich auch Blogs wie dieser zu jenen Informationsquellen, die im Netz Nachhaltigkeit und das entsprechende Bewusstsein vorantreiben. Daher ist es nur richtig, wenn du dich in diesem großen Gebiet so vielfältig wie nur möglich informierst und frei bewegst. Auf diese Weise lassen sich neue Ideen, fundiertes Hintergrundwissen und Inspiration am leichtesten finden.

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